Ausgangslage
Der Storchenturm ist eines der ältesten Bauwerke Zells und bis heute ein prägender Punkt im Ortsbild. Als Museum zeigt er Schwarzwälder Alltags- und Handwerksgeschichte: Schusterhandwerk, Trachten, einen Kerker, ein Totentanz-Ensemble aus Terracotta-Figuren. Nur: Der Zugang führt ausschließlich über eine sehr steile, historische Treppe mit über 100 Stufen. Ein Aufzug-Einbau ist baulich und aus Denkmalschutzgründen nicht möglich.
Für viele Menschen — ältere Besucher, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Familien mit Kinderwagen, aber auch Besucher mit kognitiven Einschränkungen, die sich auf der Treppe unsicher fühlen — war der Besuch dadurch bisher nicht möglich. Gleichzeitig wollte die Stadt Zell den Turm nicht zu einem „Museum für eine eingeschränkte Besuchergruppe" werden lassen.